Was ist falsch an Quiet Competence?

Man soll ja vorsichtig sein wenn man Begriffe aus anderen Sprach- oder Kulturräumen übernimmt. So berichtet Greg Kratz in Deseret News, dass QC zumindest in dem von ihm betrachteten kulturellen Dunstkreis, die eine oder andere Bedeutungsschwankung erfährt.

Too often, I think, we feel that being described as competent is somehow an insult — that it means the same thing as „average,“ which it does not. If we’re not told that we’re outstanding, amazing, superior or excellent, we believe we must be failing.

Naja, wenn wir ehrlich sind, ist das bei uns auch schon sehr verbreitet. Zwar gibt es hier und da noch Kompetenzzentren, aber die Exzellenzoffensive rollt ja noch immer. Grundsätzlich nicht schlimm, möchte man meinen. Es können halt nicht alle „spitze“ sein. Aber wenn man den Berufsschwadroneuren so zuhört ist sie vorbei, die Zeit der kontinuierlichen Verbesserungsprozesse (KVP) oder Kaizen (Kai = Veränderung, Wandel; Zen = zum Besseren 改善; „Veränderung zum Besseren“). Und average Otto Normalkompetenzträger staunt, und der Laie wundert sich. Das Exzellenzgeschrei verkauft sich halt gut auf Bühnen und hinter Mikrofonen. Grundsätzlich finde ich, es sollte mal einer sagen was Kompetenz den anderes sei, als exzellent!
Hier zum Artikel von Greg Kratz

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Veröffentlicht in Allgemein

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